Die AMORE Methode – Gute Gründe mit Liebe seine Ziele zu erreichen 

 März 2, 2020

By  Guido Wehrle

Die AMORE Methode - Gute Gründe mit Liebe seine Ziele zu erreichen

Wenn man den Erfindern von Selbstmanagement-Methoden eines lassen muss, dann ist das die Kreativität im Benennen ihrer Methoden. Bei der AMORE Methode handelt es sich um ein Akronym (sogar um ein Apronym), welches für eine ambitionierte Zielsetzung steht. Dieses herausfordernde Ziel soll ambitiös, motiviert, organisiert, realistisch und echt angegangen werden. Erfahren Sie im Folgenden für wen die AMORE Methode in Frage kommt, wie sie funktioniert und welche konkurrierende Modelle sonst noch so auf dem Markt sind.

AMORE Methode steht für A=Ambitioniert, M=Motiviert, O=Organisiert, R = Realistisch und E= Echt

A= Ambitioniert

Schon im ersten Buchstaben kommt die wichtige Alleinstellung der AMORE Methode zum Ausdruck. Unser Ziel soll ambitioniert (ambitiös und ehrgeizig) sein. Es geht also darum, die Ziele so zu wählen, dass diese uns vor produktive Herausforderungen stellen. Das Ziel darf nicht "einfach so" erreicht werden können. Vielmehr muss unser Ziel so formuliert werden, dass jeder der an der Zielerreichung mitwirkt an sein positives Limit gehen wird.

Bei AMORE steht (ebenso eine Alleinstellung) nicht nur die Zielerreichung im Vordergrund, die ambitiös und ehrgeizig sein soll. Durch den Namen des Apronyms AMORE (der klangvolle italienische Begriff für Liebe) wird ebenso die Grundhaltung der Teammitglieder benannt. Mit Liebe soll am Ziel gearbeitet werden und mit Liebe wird auch am Ziel gearbeitet werden.

Wie wir hinlänglich aus der Neurowissenschaft wissen, bestimmt die Benennung von Dingen die Art der Wahrnehmung die wir den Dingen beimessen. Alleine durch den Namen AMORE wird komplett anders an ein Projekt herangegangen, als wenn wir beispielsweise nach der "HATE Methode" (keine Ahnung, ob es die gibt) vorgehen würden.

Also halten wir fest. Der erste Buchstabe "A" steht für ein ambitioniertes Ziel!

M = Motiviert

Der zweite Buchstabe "M" steht für die Motivation. Um die ambitionierten Ziele zu erreichen, muss jedes Teammitglied sich mit mit diesem Ziel identifizieren können. Denn nur mit dieser Identifikation lässt sich die erforderliche Motivation herstellen.

In Teams ist es mitunter etwas schwierig die Motivation hochzuhalten. Gerade bei sehr ambitionierten Zielsetzungen besteht die Gefahr zweifelnder Mitarbeiter. Dies kann dann nicht selten zu gegeneinander laufenden Interessen führen. Auf diese Weise wird dann das Erreichen der hoch gesteckten Ziele erschwert.

Deswegen sollte immer auf eine möglichst passende Gesamtzusammensetzung geachtet werden.

O = Organisiert

Die Organisation bestimmt über Erfolg oder Misserfolg der Team-Mission. Bei der Aufgabenverteilung empfiehlt es sich die individuellen Stärken und Schwächen der einzelnen Teilnehmer zu berücksichtigen. Der Einsatz einer Projektverwaltungssoftware wie Trello sollte prinzipiell immer in Erwägung gezogen werden.

Unter "organisiert" versteht man auch immer das Definieren der einzelnen Zwischenziele. Am Besten geschieht dies unter Einhaltung und Definierung fixer Deadlines.

"Herr Müller, Sie suchen bis Montag die 10 besten Artikel zum Thema "XYZ" heraus und fassen uns deren Inhalte zusammen".

"Frau Krause, bis zum Dienstag bitte 5 Logo-Entwürfe für unser neues Firmen-Logo."

Zerlegen Sie das Gesamtziel in lösbar erscheinende Zwischenziele und verteilen Sie die Aufgaben klar.

R = Realistisch

Bei der AMORE-Methode liegen die Ziele ambitioniert hoch. Gerade deswegen ist es so wichtig, diese in realistische Zwischenschritte aufzuteilen, welche sowohl für das Team als auch für den Einzelnen erreichbar sind.

Letztendlich darf nicht das Bauen von Luftschlössern im Vordergrund stehen. Vielmehr muss immer eine realistische Chance auf den erfolgreichen Abschluss des Projekts gegeben sein.

Wie bei nahezu allen Methoden zur Zielerreichung steht deswegen auch bei der AMORE Methode eine realistische Erfolgschance im Hauptfokus.

E = Echt

Das Wort "echt" könnte man hier auch gerne mit "authentisch" ersetzen. Dies bedeutet, dass jeder seine Persönlichkeit und sein Herzblut in die Zielerreichung mit einbringt. Die Teammitglieder sollen sich nicht verbiegen. Vielmehr sollen Sie Ihre Persönlichkeit und das Gesamtziel miteinander verschmelzen.

Dies geht erfahrungsgemäß bei ambitionierten Zielen am Besten. Denn gerade diese Ziele sind es, in denen sämtliche Teammitglieder an ihre persönlichen Grenzen gehen. Das Erreichen des Zieles funktioniert dann nur, wenn die Summe der Individuen ihre jeweiligen Stärken zu 100% ausspielen können.

Amore Methode - Fazit

Die Amore Methode ist sicherlich die Methode zur Zielerreichung mit dem klangvollsten Namen. Sie eignet sich speziell für Teams, die keine Scheu vor herausfordernden Zielsetzungen mitbringen. Die einzelnen Teamler sollten Freude daran haben an ihr jeweiliges Limit zu gehen. Im Allgemeinen trift dies dann eher auf Teams mit jüngerer Alterszusammensetzung zu.

Mit der AMORE-Methode haben wir in jedem Fall einen höchst interessanten Ansatz. Probieren Sie es doch einmal aus!

Guido Wehrle


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